Rotkehlchen

Das Rotkehlchen, ein bekannter und beliebter Gartenvogel.

Das typische Alterskleid des Rotkehlchens ist durch die kräftige, leuchtende Rotfärbung der Brust im Kontrast zur gut tarnenden braunen Oberseite kaum zu verwechseln. Auch Jungvögel sind ohne das Rot gut an ihrer Gestalt und am typischen Verhalten zu erkennen.

Zur Nahrungssuche hüpfen sie am Boden hochbeinig umher oder beobachten die Umgebung von einer sicheren Warte.  Sie lieben Wasser. Man kann beobachten wie sie ihr Gefieder mit dem Tau aus großen Bättern oder an kleinen Wasserstellen reinigen.

Die Rotkehlchen haben einen kleinen rundlichen Körper, lange Beine und einen kleinen schlanken Schnabel. In den Morgenstunden beginnen sie bereits vor dem Sonnenaufgang mit ihrem Gesang, am Abend hört man sie noch noch wenn alle anderen Singvögel bereits zur Ruhe gegangen sind.

Rotkehlchen

  • Wissenschaftlicher Name: Erithacus rubecula
  • Familie: Schnäpper
  • Lebensraum:  Europa – Laub-, Misch-, Nadelwald, Gärten und Parks, Kulturlandschaften, hohes Gebüsch
  • Größe: 14 cm
  • Spannweite: 20 – 22 cm
  • Gewicht 16 – 22 g
  • Beobachtungszeit: Teilzieher
  • Bestand: gesichert

Das Rotkehlchen brütet vor allem in unterholzreichen Wäldern, Feldgehölzen und Parks. Es kommt aber auch in Gärten, Friedhöfen und Parks vor. Im Gebirge gehen Rotkehlchen bis zur Baumgrenze. Rotkehlchen sind streng monogam. Außerhalb der Brutzeit sind diese sehr Standort treuen Vögel Einzelgänger.

 

Rotkehlchen ernähren sich meist von Insekten und Spinnen, die vorwiegend am Boden erbeutet werden. Im Herst stehen viele Beeren auf dem Speiseplan. Im Winter finden sie sich gern an Futterstellen ein und ernähren sich von Samen und Nüssen.

Rotkehlchen

 

Sie haben viele Feinde und fallen in der Natur oft Katzen, Madern und Eichhörnchen oder auch anderen Vögeln wie Elstern, Falken und Sperbern zum Opfer.

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