Graureiher

Der Graureiher, in vielen Feutgebieten zu finden

Der Graureiher ist ein großer grauer Schreitvogel der recht häufig anzutreffen ist. Graureiher haben sich ihrem Lebensraum gut angepasst und so ist er auch an Teichen in Wohngebieten zu finden, wenn er nach Goldfischen oder ähnlichem Ausschau hält.

Lebensraum und Nahrung

Sie sind in verschiedenen Lebensräumen anzutreffen. Ihr angestammter Platz ist wohl an Uferzonen von Flachwasserbereichen. Sie sind aber auch in lockeren Gemeinschaften auf Feldern oder Wiesen zu finden. Oft kann man die Graureiher auch in Bäumen beim Ruhen beobachten.

Graureiher

  • Wissenschaftlicher Name: Ardea cinerea
  • Familie: Reiher 
  • Lebensraum: Mittel- und Westeuropa, kaum in Nordeuropa, in Südeuropa Wintergast Sümpfe, Moore, Röhricht, Küste, Kulturlandschaft, Seen, Fließgewässer
  • Größe: 90 – 98 cm
  • Spannweite: 175 – 195 cm
  • Gewicht 2,3 kg
  • Beobachtungszeit: September – März
  • Bestand: gesichert

 

In nahrungsreichen Gebieten in der Nähe von Flusstälern, Überschwemmungsbereichen oder auch Sümpfen bilden sie in ungestörten Bereichen Kolonien. Diese werden dann auch gern über Jahre genutzt und können Größen von bis zu 100 Horsten erreichen.

Andauern Störungen im Jagtbebiet wie auch am Horststandort werden mit weiterziehen quittiert.

Ihre Nahrung ist recht breit gefächert. Sie nehmen Fische, Frösche, Kaulquappen genau wie große Käfer und Würmer zu sich. Auch Mäuse und Ähnliches werden nicht verschmäht. Da der Graureiher viel Fisch frisst, ist er auch durch alle Gifte und Düngemittel die zur Gewässerverunreinigung beitragen gefährdet.
Graureiher

Forpflanzung und Auzucht der Jungen

Ihre Nester legen die Graureiher gern in Baumkronen, aus Ästen und Zweigen, an. Die Nester werden teilweise im Folgejahr wieder genutzt und so wachsen sie dann zu beachtlicher Größe.

Das Gefieder vom Graureiher ist bei Männchen und Weibchen ähnlich.

Für mich ist die „graue Eminenz“ ein besonders attraktiver Vogel. Obwohl es recht häufig anzutreffen ist, freue ich mich immer wieder ihn beobachten zu können.

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